StartseiteWie können Anleger mit Trends auf die Inflation reagieren?

Wie können Anleger mit Trends auf die Inflation reagieren?

Die Inflation hat im Jahr 2022 auf der ganzen Welt Niveaus erreicht, die wir seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen haben. In Deutschland erreichten die Teuerungsraten gar die Schwelle von 10% - der höchste Stand seit 1951. Wie können sich Anleger für die gestiegene Inflation positionieren? Doch die aktuelle Situation bietet auch Chancen. Wir stellen drei Trends vor, die von steigenden Preisen profitieren könnten.
Wie können Anleger mit Trends  auf die Inflation reagieren?

Jede Krise bietet auch Chancen. So ist es auch in Zeiten hoher Inflationsraten. Im Folgenden stellen wir drei Möglichkeiten vor, wie man mit Trend Investments auf die gestiegene Inflation reagieren kann:

  • Rohstoffe
  • Finanzsektor
  • Technologiebranche

Rohstoffe

Am naheliegendsten ist – v.a. im Inflationsumfeld des Jahres 2022 – eine Investition in Rohstoffe. Diese sind häufig einer der Haupttreiber von Inflation, sind sie doch essenzieller Bestandteil weltweiter Wirtschaftsprozesse. Rohstoffe sind unmittelbares Produktionsmaterial, weshalb Preissteigerungen z.B. bei Kupfer mittelbar auch auf die Preise von Elektronikartikeln durchschlagen, in denen ein dieser verarbeitet ist. Langfristig hat sich gezeigt, dass Rohstoffe einen sehr guten Inflationsschutz bieten, was auch in wissenschaftlichen Studien belegt worden ist.

Anleger können dies für sich nutzen und direkt in den Rohstoffmarkt investieren. Der Rohstoffmarkt ist seit Mitte des Jahres 2020 stark angestiegen und stellt in einem belasteten Kapitalmarkt 2022 eine der wenigen profitablen Anlageklassen dar. Dabei bieten sich Bausteine an, die breit diversifiziert den ganzen Markt abdecken und sowohl Industriemetalle, Edelmetalle als auch Energierohstoffe beinhalten. Dabei ist eine Anlage in Rohstoffe nicht nur für kurzfristige Anlagehorizonte geeignet. Im Gegenteil – wer langfristig investiert ist, kann sein Gesamtrisiko durch Diversifikation im Portfolio minimieren.

Wer lieber im Bereich der Aktien bleiben möchte, dem bietet sich die Möglichkeit, in solche Branchen zu investieren, welche von steigenden Rohstoffpreisen profitieren. Dies sind vor allem Unternehmen aus dem Energiesektor. Für beide Trends – Rohstoffe wie Energieaktien – haben wir bei Ginmon passende Bausteine parat.

Finanzsektor

Ein Geheimtipp für Zeiten steigender Inflation sind Titel aus dem Finanzsektor. Diese profitieren nämlich indirekt. Denn typischerweise bekämpfen Zentralbanken hohe Inflationsraten, indem sie die Leitzinsen erhöhen, was wiederum direkten Einfluss auf die Profitabilität der Banken hat.

Höhere Leitzinsen erlauben Ihnen nämlich, selbst auch höhere Zinsen für die Kredite zu verlangen, welche Sie vergeben. Zeitgleich steigen zwar auch die Einlagezinsen, welche Banken an ihre Kunden zahlen – jedoch nicht in gleichem Maße. Dadurch entsteht eine Zinsdifferenz, welche man “Nettozinsertrag” nennt. Je größer diese Differenz, desto größer ist der Ertrag.
Quelle: Ginmon, Nasdaq, St Louis Fed
In Zeiten niedriger (oder gar negativer Leitzinsen) ist es für Banken schwieriger, hohe Zinsen für Kredite zu verlangen, während Guthabenzinsen meist nicht tiefer als 0% sinken können. Die teils hitzige Debatte in Deutschland über Negativzinsen hat gezeigt, wie schwer es für Banken ist, in Niedrigzinsphasen eine ordentliche Zinsdifferenz zu erwirtschaften.
Dies ist in Zeiten hoher Zinsen (und hoher Inflation) einfacher, wie man in 2022 beobachten konnte. Während die Zinsen für Baukredite in die Höhe schnellten, beschränkten sich viele Banken darauf, lediglich die Negativzinsen abzuschaffen. Historisch gesehen entwickelten sich Bankaktien seit 2009 daher auch relativ parallel zum allgemeinen Zinsniveau. Wenn die Zinsen im Jahresvergleich stiegen, stiegen ebenso die Bankaktien, auch wenn das Jahr 2022 (noch) eine Ausnahme bildet.
Eine Anlage in die Finanzbranche kann sich also in Zeiten hoher Inflation durchaus lohnen. Bei Ginmon ist eine Investition über den Baustein “Finanzen” im Trend Investmentkonto möglich. Dieser investiert weltweit in Finanz-Unternehmen aus Industrieländern.

Technologiebranche

Zeiten hoher Inflation sind nicht nur für Verbraucher schwierig. Auch Unternehmen leiden unter den Teuerungsraten. Denn steigende Einkaufspreise drücken auf die Margen. Oft werden diese zwar an die Kunden weitergegeben, jedoch ist dies nicht immer zu 100% möglich. Meist werden die Verkaufspreise nicht im selben Maße und nicht so schnell erhöht, wie die Einkaufspreise gestiegen sind. Ein Grund hierfür ist der Preiswettbewerb, in dem sich viele Firmen befinden. Ein erhöhter Verkaufspreis kann zu einem Nachteil im Kampf um Kunden führen, weshalb Preiserhöhungen oftmals behutsam durchgeführt werden. Dies geht jedoch zulasten der Marge.
Um dem entgegenzuwirken, setzen Firmen vielfach auf eine Steigerung der Produktivität durch einen erhöhten Fokus auf Automatisierung. Diese ist heutzutage gleichbedeutend mit dem Einsatz neuer Technologien. Sei dies, um die Verarbeitung von Daten zu beschleunigen, Mitarbeiterschulungen effizienter zu gestalten oder internationale Prozesse zu vereinheitlichen – die Möglichkeiten hierbei sind unbegrenzt. Inflationsdruck und Fachkräftemangel werden aktuell von Marktteilnehmern als die Treiber gesehen, die für mehr Investitionen in Digitalisierung sorgen könnten.
Von diesem Trend können Anleger profitieren. Durch ein Investment in Technologie-Aktien können Anleger an diesem Trend partizipieren. Einen entsprechenden Baustein, der die international innovativsten Unternehmen dieser Branche abdeckt, findet man auch im Trend Investmentkonto von Ginmon.

Die Inhalte dieses Artikels stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Dieser Artikel ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung und dient ausschließlich Diskussionszwecken. Die in diesem Artikel vertretenen Meinungen stellen die aktuelle Einschätzung von Ginmon dar, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann. Ginmon übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der dargestellten Informationen. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen. Geldanlagen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden. Bitte lesen Sie unseren Risikohinweis.

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Maximilian Wagner, Vermögensberater