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Mit kleinen Unternehmen ein großes Vermögen schaffen

Am Kapitalmarkt wird das Eingehen von Risiken mit Rendite entlohnt. Dieses ganz allgemeine Prinzip ist Grundlage des effizienten Funktionierens der Märkte. Durch geschickte Anlage können Sie Risikoprämien abgreifen, ohne dass sich diese Risiken dabei durch eine höhere Wahrscheinlichkeit auf Verluste realisieren. Hier erfahren Sie, wie Sie dies durch Investments in kleinere Unternehmen erreichen können.
Mit kleinen Unternehmen ein großes Vermögen schaffen

Risikoprämien und Faktor Investing

Das gezielte Abgreifen von Prämien erreichen Sie durch Investieren in „Faktoren“. Dies beschreibt Eigenschaften von Aktien bzw. Unternehmen, die vom Markt als Risiken eingeschätzt werden, jedoch langfristig mit in einer höheren Rendite belohnt werden, als es diesem Risiko entspräche.

Die zwei Faktorprämien, die wissenschaftlich am besten belegt sind, sind der Value- und der Size-Faktor. Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl an Faktoren. Nicht alle sind jedoch uneingeschränkt wissenschaftlich anerkannt.

Was ist die Size-Prämie?

Die Size-Prämie, auch Size-Effekt oder Small-Size-Faktor genannt, beschreibt den Umstand, dass Unternehmen mit einer niedrigen Marktkapitalisierung (Small-Caps) eine höhere Rendite erzielen, als Unternehmen mit einer hohen Marktkapitalisierung (Large-Caps). Small-Caps beschreiben dabei Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen 300 Millionen und 2 Milliarden US-Dollar.

Zur Erklärung der Existenz der Size-Prämie gibt es zahlreiche Forschungsarbeiten. Rolf Banz bewies erstmals den Size-Effekt in einer Studie im Jahr 1981. Hierbei zeigte er, dass die Marktkapitalisierung einen Einfluss auf die Rendite einer Aktie hat. Er begründet dies damit, dass eine Informationslücke bei kleinen Unternehmen unter Investoren solcher Aktien besteht.

Yun Zhang begründete den Size-Effekt im Jahr 2006 ähnlich: Durch eine Informations-Diskrepanz bei kleinen Unternehmen, die aus geringeren Offenlegungs-Pflichten oder einem kleineren Interesse unter Analysten resultieren können. Diese Asymmetrien von Informationen wird am Kapitalmarkt entsprechend der Theorie mit einer langfristigen Über-Rendite vergütet.

Die wichtigsten Forschungsarbeiten zum Size-Effekt, die eben diese Erkenntnis unterstreiche, sind wie folgt:

Neben der Tatsache, dass es zu kleineren Unternehmen weniger Informationen gibt und somit das Risiko und die zu erwartende Rendite höher sind, sind noch weitere Aspekte von Bedeutung. 

Auch die geringere Liquidität von kleinen Unternehmen spielt eine Rolle, wodurch das Risiko der Zahlungsunfähigkeit steigt. Außerdem reagieren kleine Unternehmen deutlich anfälliger auf ökonomische Veränderungen, wie etwa Naturereignisse oder konjunkturelle Probleme.

Der MSCI World Small Cap bildet 4.191 Unternehmen mit einer niedrigen Marktkapitalisierung ab (Stand: 12/2020) und verzeichnete seit  September 2008 eine Rendite von ca. 128,5 %.

Der Weltindex MSCI ACWI konnte im gleichen Zeitraum nur um 83,1 % zulegen.

Wie realisiert man die Size-Prämie?

Zwar bringen Small-Caps höhere Renditen als der Gesamtmarkt, doch diese Aussage gilt nur für die Gesamtheit der Small-Cap Aktien. Einzelne Fälle können durchaus aus dem Raster fallen und Risiken tragen, die Anleger nicht eingehen möchten. Darum lässt sich die Size-Prämie nur durch diversifiziertes Anlegen in diese gesamte Klasse der kleinen Unternehmen verlässlich abgreifen.

Dies können Sie durch gezielte ETFs erreichen. Jedoch ist ein Portfolio, das lediglich aus eine Anlage in Small-Cap Unternehmen besteht noch immer nicht optimal. Vielmehr empfiehlt sich das Einbinden in eine breitere Asset Allokation.

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Die Anlage folgt dabei stets den Erkenntnissen der Kapitalmarktforschung. Durch eine gezielte und breite Diversifikation wird das Totalausfallrisiko dabei gegen Null gesenkt ohne den geringsten Verzicht auf Rendite und Faktorprämien.

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