Die Riester-Rente zur langfristigen Geldanlage?

Die Riesterrente gehört zu der Gattung der privat finanzierten Altersvorsorge in Deutschland. Das Besondere in diesem Fall ist die Förderung durch den Staat und die damit verbundenen Steuervorteile. Sie wurde im Zuge der Reform der gesetzlichen Rentenversicherung 2000/2001 in Deutschland eingeführt und geht auf den damaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Riester zurück.

1. Welche Gründe sprechen für den Abschluss einer Riester-Rente?

  Staatliche Förderung und Steuervorteile

Die Riester-Rente bietet durchaus einige Vorteile, zum einen die staatliche Förderung i.H.v 175 Euro zuzüglich einer Kinderzulage, welche je nach Geburtsdatum des Kindes entweder 185 Euro oder 300 Euro beträgt. Ein weiterer Vorteil ist außerdem der durch die Riester-Rente geltende Steuervorteil, da man bis zu 2.100 Euro pro Jahr als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend machen kann. 

 Geschütze Beiträge

Die eingezahlten Beiträge zuzüglich der Zulagen sind außerdem geschützt, so werden diese mit einer Garantie bei Renteneintritt ausgezahlt. Ein (nomineller) Kapitalverlust der eingezahlten Beträge und Zulagen ist also ausgeschlossen. Des Weiteren besteht bei der Riester-Rente einen Schutz des Kapitals vor Privatinsolvenz und bei der Berechnung von Hartz IV.

  Anreiz zur langfristigen Vorsorge

Schlussendlich bietet die Riester-Rente abgesehen von monetären Vorzügen noch einen weiteren nicht zu unterschätzenden Vorteil: die Riester-Rente kann erst ab dem 62. Lebensjahr ausgezahlt werden (außer man nimmt in Kauf, die staatliche Förderung zu verlieren) und der Großteil des Betrags muss als lebenslange Rente ausgezahlt werden. Damit bietet die Riester-Rente einen Anreiz, langfristig für den Ruhestand vorzusorgen. Denn kurzfristige Entnahmen zum Beispiel für einen Urlaub oder ein neues Auto, welche das Ziel der Altersvorsorge konterkarieren könnten, sind während der Einzahlphase nicht möglich.

 Schutz vor Altersarmut

Da der Großteil der Riester-Rente als lebenslange Rente ausgezahlt wird, bietet sie zudem Schutz davor, im sehr hohen Alter zu verarmen. Denn je älter man wird, desto größer ist das Risiko, dass die während der Erwerbstätigkeit gebildeten Rücklagen für den Ruhestand irgendwann nicht mehr ausreichen. Die Riester-Rente wird jedoch bis zum Lebensende ausgezahlt.

2. Welche Riester-Produkte gibt es?

Die Riester-Rente wird in Deutschland in vier verschiedenen Varianten angeboten: als Banksparvertrag, Investmentfondsvertrag, Rentenversicherung sowie als fondsgebundene Rentenversicherung. Später kam noch der Wohn-Riester hinzu. Der Sparer muss sich für eine der genannten Variante entscheiden. Versicherungsverträge sowie Investmentfondsverträge sind dabei die bevorzugte Wahl der Deutschen. So bestanden Ende 2019 ca. 10,7 Mio. Riester-geförderte Versicherungsverträge und 3,3 Mio. Investmentfondsverträge.

Entwicklung der Riester-Verträge (in Tsd.)

a. Wie funktionieren Riester-Versicherungsverträge?

Die Riester-Rentenversicherung funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie konventionelle Rentenversicherungen. Dabei erhält der Sparer eine lebenslange, personenbezogene, monatliche Auszahlung ähnlich einer Rente. Stirbt der Versicherte früh, verbleibt das noch vorhandene, angesparte Kapital bei der Versicherungsgesellschaft. Falls Hinterbliebene abzusichern sind, kann jedoch auch eine Rentengarantiezeit vereinbart werden, bei der die Rente nach dem Tod für einen zuvor vereinbarten Zeitraum weiter gezahlt wird.

Die Verzinsung der Beiträge orientiert sich am aktuellen Zins, der wegen der Niedrigzinsphase schon seit Jahren gegen null tendiert. So garantiert die klassische Riester-Rentenversicherung, bei Neuabschlüsse seit dem 1. Januar 2017 auf den Sparanteil eine Verzinsung von maximal 0,9 %. Wichtig: Versicherer müssen nicht 0,9 % zahlen, sie können auch weniger bieten. Außerdem ist der im Volksmund gerne als “Garantiezins” bezeichnete Zins nicht auf ewig fixiert und kann sich deshalb durchaus im Laufe der Jahre ändern. Die jeweilige Höhe des Zinses wird vom Gesetzgeber festgelegt.

Klassische Riester-Rentenversicherungen sind grundsätzlich auf Sicherheit bedacht, die Aktienquote der Asset-Allokation darf grundsätzlich einen Prozentsatz von 35 % nicht überschreiten. In der Praxis liegt dieser jedoch meist weit unter dem vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Maximum von 35 %. So haben die meisten Versicherungsverträge eine Aktienquote von unter 10 %.

Außerdem ist zu beachten, dass bei Riester-Rentenversicherungsverträgen nicht die gesamte Prämie verzinst wird. So unterscheidet man bei einem Vertrag grundsätzlich zwischen drei Teilen: Sparen, Risiko, Kosten. Der größte Teil des Betrages dient in der Regel dazu, Geld für die spätere Rente anzusparen und nur dieser wird letztendlich auch verzinst. Der Risikobetrag, welcher den Verbliebenen im Todesfall des Versicherten zusteht, wird hingegen nicht verzinst.

b. Wie funktionieren Riester-Investmentfondsverträge?

Investmentfondsverträge sind eine Anlageform, die eher auf Chancen als auf Sicherheit setzt. Diese bieten grundsätzlich den Vorteil, dass Anleger theoretisch von den höheren Renditen an den Aktienmärkten profitieren können. Denn die Gesellschaft legt die Sparbeträge meist in einen oder mehreren Investmentfonds an. Die Höhe des später für die Rente zur Verfügung stehenden Betrags ist also abhängig von der Wertentwicklung des jeweiligen Investmentfonds.

Allerdings sind die Chancen auch hier recht eingeschränkt, da das jeweilige Institut mit einer Art Absicherungsstrategie bei Ende des Vertrags garantieren muss, dass mindestens die geleisteten Beiträge plus staatliche Förderung ausgezahlt werden können. Aus diesem Grund werden die Beträge breit gestreut, um das Anlagerisiko bestmöglich zu minimieren.

In diesem Kontext gibt es unterschiedliche Anlagemöglichkeiten für Riester-Sparer. Zum einen eine Ein-Fonds-Variante, bei der das Kapital unabhängig vom Alter immer in einen Fonds mit niedriger Aktienquote investiert wird, oder Dynamische Konzepte, bei denen das Kapital je nach Marktlage umgeschichtet werden kann. Die bekannteste Variante ist hier jedoch das sogenannte Lebenszyklusmodell, bei dem das Kapital des Anlegers je nach Lebensalter in verschiedene Asset-Klassen investiert wird. So bietet sich im jungen Lebensalter eine hohe Aktienquote an, welche mit zunehmendem Alter reduziert wird, um das Risiko mit näher rückendem Renteneintritt zu minimieren.

3. Welche Bedingungen müssen erfüllt sein und welche Förderungen gibt es?

Die Riester-Rente richtet sich an Arbeitnehmer und Beamte. Die Idee hinter der Riester-Rente: der Sparer investiert in ein Riester-gefördertes Produkt und sorgt so privat für das Alter vor. Dies wird vom Staat zusätzlich gefördert. Damit schafft der Staat einen Anreiz, um die private Altersvorsorge zu stärken.  Grundsätzlich besteht die staatliche Förderung aus zwei Teilen:

  1. Altersvorsorgezulage bestehend aus einer Grundzulage zuzüglich gegebenenfalls Kinderzulage(n)
  2. Möglichkeit des Sonderausgabenabzugs in der Steuererklärung gemäß §10a EStG.

Mit der Altersvorsorgezulage steuert der Staat – zusätzlich zum jährlichen Anlagebetrag des Sparers – einen gewissen Betrag jährlich zum Riester-Produkt bei. Allerdings erhält der Sparer die Zulage(n) ungeschmälert bzw. ungekürzt nur, wenn ein gewisser Mindesteigenbeitrag eingezahlt wird. Das heißt, der Sparer muss einen gewissen Betrag selbst jedes Jahr aufbringen, um die Zulage vom Staat in voller Höhe zu erhalten. 

Dieser Mindestbetrag richtet sich nach dem rentenversicherungspflichtigen Einkommen des Vorjahres und beträgt hiervon 4 %. Allerdings muss der Eigenbetrag seit dem Jahr 2005 mindestens 60 Euro pro Jahr betragen. Der höchstmögliche geförderte Betrag liegt bei 2.100 Euro pro Jahr. Hierin sind die staatlichen Zulagen bereits enthalten. Zusätzlich hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, den in das Riester-Produkt eingezahlten jährlichen Betrag bis zu einer Höhe von 2.100 Euro als Sonderausgabe in der Steuererklärung anzusetzen.

Eine Riester-Rente kann frühestens ab dem 60. Geburtstag* in Anspruch genommen werden, bei Neuabschlüssen ab 2012 sogar erst ab dem 62. Lebensjahr (bei einem Abschluss vor dem Jahr 2012 ist die Riester-Rente ab 60 Jahren auszahlbar).

Welche staatlichen Zulagen gibt es?

  1. Grundzulage: 175 Euro pro Jahr (seit 2018)
  2. Kinderzulage: 185 Euro pro Kind (geboren vor dem 31.12.2007) und 300 Euro (geboren ab dem 01.01.2008)
  3. Berufseinsteiger-Bonus: Im 1. Sparjahr eine um 200 Euro erhöhte Grundzulage (nur vor Vollendung des 25. Lebensjahres)

Der höchstmögliche Betrag, der als Sonderausgabe in der Steuererklärung angegeben werden kann, ist wie bereits erwähnt, auf 2.100 Euro pro Jahr gedeckelt.

So hoch ist die Riester-Förderung pro Jahr (Praxisbeispiel):

Anmerkung: Bei Ehepartnern verdoppelt sich der maximal geförderte Betrag auf 4.200 Euro und jeder Ehepartner erhält die Grundzahlung i.H.v. 175 Euro pro Jahr. Kinderzulagen gibt es nur einmal pro Ehepaar.

Welche Steuervorteile ergeben sich für Riester-Sparer?

Man kann sich bei der Riester-Rente über die Steuererklärung gemäß §10a EStG zusätzlich einen Steuervorteil sichern, denn Riester-Beiträge und Zulagen lassen sich mit bis zu 2.100 Euro im Jahr als Sonderausgaben steuerlich geltend machen. 

In der Ansparphase sind die eingezahlten Beiträge also einkommensteuerfrei. Die exakte Höhe des Steuervorteils lässt sich allerdings nicht pauschal bestimmen. Um diesen Vorteil geltend zu machen, müssen Versicherte die Anlage AV in ihrer Steuererklärung ausfüllen. In diesem Teil der Steuererklärung werden die Angaben zu Altersvorsorgebeiträgen gemacht. 

*Die Wahl der Steuerklassen hat keine Auswirkung auf die Höhe Ihrer Einkommensteuer, sondern lediglich auf die zeitliche Verteilung Ihrer Einkommensteuerzahlungen.

Wie erfolgt die Kapitalauszahlung der Riester-Rente?

Für die durch den Staat geförderten Beträge gelten grundsätzlich die gesetzlichen Auszahlungsregeln. Diese ermöglichen es, bei Renteneintritt 30% des über den Zeitraum angesparten Vermögens einmalig auszuzahlen. Der Restbetrag wird als lebenslange Rente monatlich ausbezahlt. Eine Auszahlung vor Rentenbeginn ist nur förderschädlich möglich. In diesem Fall müssen Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden. 

Für ungeförderte Beträge besteht je nach Vertragsbedingung mindesten einmal jährliche die Möglichkeit der Auszahlung.

4. Die Besteuerung im Rentenalter

Fällt Abgeltungssteuer auf Riester-Erträge an?

Die Riester-Rente ist grundsätzlich von der Abgeltungssteuer, welche im Volksmund auch häufig als Kapitalertragssteuer bezeichnet wird, befreit. Somit unterliegen die Zinserträge während der Einzahlungsphase nicht der Versteuerung. Erst bei der Auszahlung der monatlichen zusätzlichen Rentenzahlung müssen die durch die entsprechende Anlageform (zum Beispiel Investmentfondsvertrag) erwirtschafteten Kapitalerträge versteuert werden. Es handelt sich hier als um eine nachgelagerte Besteuerung.

Wie werden geförderte und nicht-geförderte Beträgen während der Auszahlphase besteuert?

1. Geförderte Anteile

Zu den geförderten Beträgen gehören die zugunsten eines Altersvorsorgevertrages geleisteten Eigenbeiträge zuzüglich der für das Beitragsjahr zustehenden Zulage durch den Staat, soweit sie insgesamt den jährlichen Sonderausgaben-Höchstbetrag i.H.v. 2.100 Euro nicht übersteigen, mindestens jedoch die gewährten Zulagen und die geleisteten Sockelbeträge (ab dem Jahr 2005 min. 60 Euro im Jahr).

Der geförderte Betrag muss versteuert werden. Die Versteuerung richtet sich nach dem persönlichen Steuersatz des Rentners (§ 32d Abs. 2 S. 2 EstG), welcher wiederum abhängig von der gesamten Einkommenssituation des Rentners ist.

Da Ruheständler in der Regel im Alter meist geringere Einkünfte haben, als während ihrer Erwerbszeit, fällt der Steuersatz meist niedriger aus. Beruhen die ausgezahlten Leistungen ausschließlich auf geförderten Beiträgen, unterliegt der gesamte Auszahlungsbetrag der nachgelagerten Besteuerung.

Hinweis: Beruhen die Leistungen sowohl auf geförderten als auch auf nicht-geförderten Beiträgen, müssen die Leistungen in der Auszahlungsphase aufgeteilt werden. Sie werden folglich gemäß der steuerlichen Behandlung aufgeteilt.

2. Nicht-geförderte Anteile

Soweit es sich bei der Auszahlung um eine lebenslange Rente handelt, die auf nicht-geförderten Beiträgen beruht, erfolgt die Besteuerung der Riester-Rente mit dem sogenannten Ertragsanteil. Das heißt, dass nicht der gesamte jährlichen (Riester-)Rentenbetrag versteuert werden muss, sondern nur der Ertragsanteil. Die Höhe des Ertragsanteils bestimmt sich nach dem Alter des Rentenberechtigten bei Rentenbeginn.

Ertragsanteil i.H.v. für verschiedene Altersgruppen (Bei Beginn der Rente vollendetes Lebensjahr):

Praxisbeispiel: Die Besteuerung von geförderten und nicht-geförderten Anteilen

A bezieht eine lebenslange Rente aus einem zertifizierten Altersvorsorgevertrag. Während der Ansparphase hat er regelmäßig Beiträge geleistet, die über den jeweiligen Höchstbetrag hinausgingen. Ab 01.01.2017 bekommt A aus seinem Altersvorsorgevertrag eine Rente von monatlich 500 Euro ausgezahlt. Er ist zu diesem Zeitpunkt 65 Jahre alt. Pro Jahr ergeben sich 6.000 Euro. Die Rente beruht zu 80 % auf geförderten und zu 20 % auf nicht geförderten Beiträgen.

Die Rente des A ist für die steuerliche Behandlung aufzuteilen. 80 % der Rente – d. h. 4.800 Euro – unterliegen in vollem Umfang der Besteuerung. Der Restbetrag (1.200 Euro) ist nur mit dem betreffenden Ertragsanteil anzusetzen. Dieser beträgt im Falle des A 18 %. Die verbleibenden 20 % der Rente unterliegen mit 18 %, d. h. in Höhe von 216 Euro, der Besteuerung. Insgesamt werden von der Jahresrente des A in Höhe von 6.000 Euro somit 5.016 Euro (4.800 Euro + 216 Euro) für die Besteuerung angesetzt.

Besonderheit: 12/62-Regel (§ 20 Abs. 1 Nr. 6 EstG) für nicht-geförderte Anteile

Bei einem nach dem 31. Dezember 2004 abgeschlossenen zertifizierten Bank- oder Fondssparplan unterliegen im Falle einer Kapitalauszahlung etwaige Erträge der Besteuerung. Wird die Leistung erst nach Vollendung des 62. Lebensjahres des Steuerpflichtigen ausgezahlt und hat der Vertrag im Zeitpunkt der Auszahlung mindestens 12 Jahre bestanden, ist jedoch nur die Hälfte der Erträge der Besteuerung zugrunde zu legen. Bei vor dem 01. Januar 2012 abgeschlossenen Verträgen gilt bereits das 60. Lebensjahr.

Beispiel: Man entnimmt 20.000 € aus dem nicht-geförderten Anteil. Davon sind 8.000 Euro Einzahlungen und 12.000 Euro Erträge. In dem Fall ist die Hälfte der Erträge, also 6.000 Euro, zu versteuern.

5. Kritik an der Riester-Rente: Ein Bürokratie-Monster?

  Bürokratischer Aufwand

Kritik an der staatlich geförderten privaten Zusatz-Altersvorsorge gibt es, seit sie im Jahr 2002 eingeführt wurde. Sie sei zu renditeschwach, zu bürokratisch, aber vor allem zu teuer. So sei die Riester-Rente im Grunde ein Bereicherungsprogramm für die Finanzinstitute. 

  Komplizierte Regeln

Zudem sind viele Bürger verunsichert und verwirrt von den intransparenten und vor allem komplizierten Regeln, welche im Zuge der Riester-Rente zu beachten sind. Denn im Endeffekt weiß niemand so genau, wie hoch die tatsächlichen Kosten des abgeschlossenen Vertrages sind. Auch die Höhe der realen Rendite ist nur schwer greifbar. Denn der Gesetzgeber garantiert nur, dass mindestens die geleisteten Beiträge plus staatliche Förderung ausgezahlt werden müssen.

  Uneinheitliche Vertragsgestaltung

Ein weiterer Kritikpunkt, welche oft im Zusammenhang mit der Riester-Rente fällt, ist die uneinheitliche Vertragsgestaltung der verschiedenen Anbieter, welche eine Vergleichbarkeit der Verträge zusätzlich erschwert.

Der Traum vom Ruhestand im Ausland – Der Fallstrick der Riester-Rente!

Wer den Traum hat, seinen Ruhestand statt an der kalten Ostsee im sonnigen Süden zu verbringen, der muss bei der Riester-Rente zusätzlich aufpassen. Denn der Ruhestand im Ausland wurde für Riester-Rentner schon seit deren Einführung erschwert. Immerhin: Die bis in das Jahr 2009 geltende Regel, dass Rentner den Anspruch auf die Zulage verlieren, wenn sie ihren Wohnsitz ins Ausland verlagerten und nicht mehr uneingeschränkt in Deutschland steuerpflichtig waren, wurde vom Europäischen Gerichtshof für unzulässig erklärt.

Somit erhält nun jeder Rentner, welcher seinen wohlverdienten Ruhestand im EU-Ausland, einschließlich Norwegen, Island und Liechtenstein, verbringen will, die staatlich geförderte Riester-Rente in voller Höhe ausbezahlt. Allerdings ist hier weiterhin Vorsicht geboten! Rentner, welche vorhaben ihren Ruhestand außerhalb der Europäischen Union zu verbringen, müssen die vom Staat erhaltenen Zulagen, sowie durch die Riester-Rente begünstigten Steuervorteile zurückzahlen. Bis zum Auszahlungsbeginn der Rente können diese Beträge aber gestundet werden.

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