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Ein Vermögen von 100.000 Euro anlegen

Wie sollen größere Anlagesummen wie z.B. 100.000 Euro heutzutage angelegt werden? Die Zinsen sind extrem niedrig, die Inflation steigt. Wie kann der Wert eines solchen Betrags da sicher erhalten werden?
Ein Vermögen von 100.000 Euro anlegen

100.000 Euro anlegen: Die passende Anlageform für die eigenen Ziele finden!

Die Frage nach der passenden Anlageform geht immer einher mit ihrem persönlichen Anlageziel. Deshalb sollten Sie vorab auch immer die Fragen klären, was Sie mit dem Geld vorhaben und welches Risiko für Sie vertretbar ist. Möchten Sie Ihren Ruhestand absichern, sich ein Eigenheim zulegen, oder aber Vermögen aufbauen und renditeorientiert in ETFs, Aktien und Fonds investieren? Mit einem Betrag von 100.000 Euro stehen Ihnen diverse Optionen zur Verfügung.

100.000 Euro in Sofortrente anlegen

Sie könnten darüber nachdenken, den gesamten Betrag von 100.000 Euro als Einmalanlage bei einem Versicherer anzulegen. Aus diesem Betrag erhalten Sie dann eine garantierte monatliche Zahlung, und zwar ihr Leben lang. Der Versicherer legt die Summe an und Ihnen wird eine Mindestrente garantiert, die bei anfallenden Überschüssen auch höher ausfallen kann. Das klingt zunächst einmal verlockend. Allerdings sind Überschusszahlungen in Zeiten von Niedrigzinsen eher unsicher. Um allerdings mehr zu bekommen, als sie eingezahlt haben, müssten Sie bei einer monatlichen Zahlung von 319 Euro* allerdings 27 Jahre lang Rente beziehen.

Die Vorteile einer Sofortrente liegen klar auf der Hand: garantierte Einnahmen ein Leben lang. Unkomplizierte Handhabung, da nur eine Einmalzahlung erfolgt. Versteuert wird nur ein geringer Anteil, und auch eine Absicherung der Hinterbliebenen ist möglich.
Was gegen eine Sofortrente sprechen könnte, ist zum einen der lange Zeitraum, bis der investierte Betrag erreicht wird sowie die niedrigen monatlichen Auszahlungen. Darüber hinaus reduziert eine Absicherung der Hinterbliebenen die Rente und eine Kündigung ist grundsätzlich nicht möglich.
Wenn es Ihnen darum geht, sich so wenig wie möglich um ihren finanziell abgesicherten Lebensabend kümmern zu müssen, dann könnte die Anlage in eine Sofortrente für Sie infrage kommen.

* Stiftung Warentest (Finanztest 10/2020)

100.000 Euro in Immobilien anlegen

Immobilien gelten seit jeher als beliebte Geldanlage. Sie können die 100.000 Euro auch als Eigenkapital für den Erwerb einer Immobilie verwenden. Dadurch reduzieren Sie die Kreditsumme, und der Hypothekenzins fällt geringer aus. Natürlich sollten Sie sich aber auch fragen, ob Sie eine Hypothek über die vereinbarte Zeit überhaupt stemmen können. Und darüber hinaus sollten Sie auch bedenken, dass es mit den Anschaffungskosten allein nicht getan ist, sondern dass eine Immobilie auch Instandhaltungskosten verursacht. Wenn Sie ihre gesamten 100.000 Euro in eine Immobilie stecken, haben Sie keine Risikostreuung vorgenommen und Sie erwirtschaften zudem auch keine Erträge.

Aktien, Fonds oder ETFs

Sie wollen bei Ihrer Geldanlage eine möglichst hohe Rendite generieren? Dann wäre die Anlage am Kapitalmarkt eine geeignete Option. Eine Geldanlage am Kapitalmarkt birgt zwar generell ein höheres Risiko allerdings können Sie auch eine weitaus höhere Rendite generieren. ETFs, Aktien oder Fonds eignen sich besonders für Anleger mit einem langen Anlagehorizont. Denn ein langer Anlagehorizont ermöglicht es Ihnen Kursschwankungen auszubalancieren und mögliche Verluste zu mindern. Wenn Sie also wissen, dass Sie Ihr Geld in den nächsten 10-15 Jahren nicht benötigen, könnte dies eine geeignete Anlageform für den Vermögensaufbau darstellen.

Wenn Sie ihr Geld in Einzelaktien anlegen möchten, sollten Sie bedenken, dass in diesem Fall keine ausreichende Risikostreuung gegeben ist. Zum Schutz vor großen Verlusten sollten Sie das Vermögen lieber auf mehrere Anlageklassen verteilen. Anstatt also eine Handvoll Aktien auszuwählen, von denen Sie hoffen, dass sie die Sieger sein werden, ermöglicht ein breit gestreutes Portfolio langfristig das optimale Verhältnis aus Rendite und Risiko.

Fonds beinhalten grundsätzlich eine Vielzahl an Wertpapieren und bieten daher auch eine viel bessere Diversifizierung als die Geldanlage in Einzelaktien. Eine solche Diversifizierung erfordert nicht zwangsläufig einen hohen Kapitaleinsatz. So können Sie mit ETFs bereits zu einem recht geringen Mindestanlagevolumen in eine Vielzahl an Aktien investieren.

Digitale Vermögensverwaltung - Professioneller Rat muss nicht teuer sein

Diversifikation erfordert allerdings einiges an Sachkenntnis. Denn ob der Nutzen der Diversifikation auch eintritt, wird außerdem auch von der Korrelation der verschiedenen Anlagen zueinander bedingt. Das eigene Portfolio selbstständig optimal zu diversifizieren, ist komplex und wird Sie mit Sicherheit überfordern. Professionelle Hilfe ist spätestens an diesem Punkt ratsam. Diese bekommen Sie von digitalen Vermögensverwaltern, umgangssprachlich auch Robo-Advisors genannt.
Ein Robo Advisor, kann Ihnen dabei behilflich sein, ein Portfolio zu erstellen, das über verschiedene Anlageklassen, Branchen und Regionen diversifiziert ist. Aufgrund Ihres Risikoprofils wird Ihnen am Ende ein Portfolio zugewiesen, dass Aktien und sichere Anlagebausteine in einem bestimmten Verhältnis kombiniert.
Darüber hinaus übernimmt der Robo Advisor auch das Rebalancing. Die Zusammensetzung des Portfolios wird sich über die Zeit zwangsläufig ändern, wenn sich die verschiedenen Anlageklassen unterschiedlich entwickeln.
Durch Rebalancing in Form von Zu- und Verkäufen werden Ungleichgewichte im Portfolio ausgeglichen und die ursprüngliche Strategie regelmäßig wiederhergestellt. Um selbst Ihre gewünschte Gewichtung beizubehalten, müssten Sie unter hohem Zeit- und Kapitalaufwand manuell Änderungen vornehmen.

Tipp: Kosten beachten!

Denken Sie an die Kosten! Egal für welche Geldanlage Sie sich am Ende entscheiden, jede Geldanlage ist mit Kosten verbunden, diese schmälern die Rendite. Kosten fallen für verschiedene Dienstleistungen an, so wie z. B. Verwaltungs- und Kontoführungsgebühren, Transaktions- oder Depotkosten. Ein Vergleich der Kosten ist daher absolut elementar!

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