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Das Ginmon Renditedreieck

Wie hoch ist das Risiko, über zehn Jahre am Kapitalmarkt Geld zu verlieren? Wie lange muss man investiert bleiben, um eine annehmbare jährliche Rendite zu erzielen? Ein Blick auf das Ginmon Renditedreieck gibt Antworten auf diese Fragen.
Das Ginmon Renditedreieck

Die Deutschen sparen für ihr Leben gern. Sie sind Weltmeister darin, Geld auf Sparbüchern, Konten oder unter dem Bett landen zu lassen. Heutzutage ist dies allerdings, bis auf einen kleinen Betrag als “Notgroschen”, nicht mehr empfehlenswert, da aufgrund des Niedrigzinsumfelds diese traditionellen Formen des Sparens nur noch wenig Rendite liefern. Deshalb empfehlen Fachleute eine Investition in Aktien als gewinnbringende Alternative. Doch die meisten Deutschen scheuen sich vor einer Investition in den Kapitalmarkt. Sie fürchten sich davor, ihr Geld zu verlieren. 

Warum ist eine Investition weniger risikoreich als man glaubt?

Dass eine Investition in einen breit gestreuten Index langfristig fast risikolos ist, und die Bedenken traditioneller Sparer somit irrtümlich sind, zeigt das Ginmon Renditedreieck. Die Darstellung dokumentiert, was sich mit einer Investition in den Welt-Markt für Renditen erwirtschaften lassen und wie sich historische Crashs auf die Performance ausgewirkt haben. Mit dem Renditedreieck bietet Ginmon Investoren und Kunden somit eine griffige Visualisierung historischer Aktienrenditen.

Zur Darstellung des Welt-Markts wurde der globale Aktienindex “MSCI World” gewählt, welcher die Kursentwicklung von rund 1.600 Aktien in 23 Industrieländern abbildet und somit zu einem der wichtigsten Aktienindizes weltweit gehört. Betrachtet werden in der Grafik Einmaleinlagen, dass bedeutet es erfolgte eine einmalige Einzahlung (vertikale) und eine einmalige Auszahlung (horizontale) innerhalb der Periode von 1970 bis 2020. Daraus wird die Gesamtrendite der Laufzeit errechnet und auf die durchschnittliche Jahresrendite heruntergebrochen. Umso grüner die Einfärbung, desto höher die jährliche Rendite, umso roter, desto geringer. Kurzes Lesebeispiel: Angenommen sie haben 1980 (rechts) in den MSCI World investiert und wären 2019 (unten) ausgestiegen. Dann hätten sie einen durchschnittlichen jährlichen Wertzuwachs von 7,3 %.

Was zeichnet sich ab?

Schnell lässt sich erkennen, dass mit steigendem Anlagezeitraum das “Rot-Risiko” abnimmt. Ebenfalls zeigt die Grafik, dass ab einem Anlagezeitraum von über 12 Jahren, unabhängig vom Ein- und Auszahlungszeitpunkt, eine Investition in den globalen Markt historisch keine negative Rendite aufgewiesen hat und somit das Verlustrisiko gleich null war. Dennoch ist ebenfalls zu erkennen, dass sich auch bei längeren Zeiträumen einige weiße Flecken abzeichnen. Diese Einfärbungen bedeuten, dass die jeweiligen durchschnittlichen Jahresrenditen nicht allzu weit entfernt von der Nulllinie entfernt waren. Rasch ist hier ein Muster zu bemerken. Die weißen Einfärbungen ergeben sich in der Regel bei Verkäufen rund um Finanzcrashs. Dazu gehört die erste Ölkrise 1973 oder die US-Sparkassenkrise 1981, welche in einer Rezession der US-Volkswirtschaft mündete. Besonders stark zeichnen sich auch die Dotcom Krise um die anfänglichen 2000er-Jahre und die Finanzkrise 2007/08 ab. Allgemein ist dennoch zu sagen, dass, wie oben bereits erwähnt, eine lange Haltedauer jeden historischen Crash “egalisieren” konnte. 

Bei einer Investition über den gesamten Zeitraum hätte eine jährliche Rendite von 6,5 % erwirtschaftet werden können. Keine andere Anlageklasse bietet diese Performance bei dem vergleichsweise niedrigen Aufwand. Weder Immobilien, Gold, Anleihen oder andere Rohstoffe erzielen ähnliche Ergebnisse. Anlegern wird heutzutage die Möglichkeit gegeben, durch Robo Advisor ihren Vermögensaufbau mit ETFs vollständig zu automatisieren.

Fazit

“Je länger, desto besser”. Entgegen der Meinung vieler Deutscher ist durch die Betrachtung des Renditedreiecks festzustellen, dass Investitionen in den Kapitalmarkt in der Vergangenheit ein abschätzbares und begrenztes Risiko in sich bargen und langfristig eine ansehnliche Rendite lieferte. Ebenfalls ist festzustellen, dass ein fluchtartiges Verschwinden aus dem Kapitalmarkt in Krisenzeiten historisch in jedem Fall zu den schlechtesten Renditen geführt hat und nicht zu empfehlen ist. Natürlich lässt sich die Vergangenheit nicht direkt auf die Zukunft projizieren, doch ein langer Betrachtungszeitraum hilft manchmal, ein klareres Bild zu erhalten.

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Maximilian Wagner, Vermögensberater