StartseiteFinancial Wellbeing at work: Effizienzkiller – finanzielle Sorgen

Financial Wellbeing at work: Effizienzkiller - finanzielle Sorgen

Finanzielle Sorgen führen zu hohen Effizienzverlusten und schaden Ihrem Unternehmen und Ihrer Belegschaft. Wie lässt sich das vermeiden?
 Financial Wellbeing at work: Effizienzkiller - finanzielle Sorgen

Was sind finanzielle Sorgen und wodurch entstehen sie?

In einer finanziell schwierigen Situation zu landen kann vielerlei Gründe haben. Oft sind der Verlust des Arbeitsplatzes, schlechte Angewohnheiten in Sachen Konsum oder aber auch durch fehlende Kenntnisse im Bereich des Geldmanagements die Ursache. Einen Aspekt haben diese finanziell schwierigen Situationen aber gemeinsam, sie führen früher oder später zu finanziellen Sorgen.

Aber Sorgen hat doch jeder, richtig?

Ja, das stimmt, aber bei finanziellen Sorgen handelt es sich um den größten Stressfaktor bei den Beschäftigten (PwC’s 9th annual Employee Financial Wellness Survey 2020). Wäre es also nicht schön, oft vermeidbare finanzielle Sorgen aus der Welt zu schaffen, oder gar nicht erst auftreten zu lassen? Leider zeigt die Befragung, dass meist erst gehandelt wird, wenn eine große finanzielle Entscheidungen ansteht, oder es schon zu spät ist und das Problem schon vor der Tür steht. Es ist nicht nur stressig sich dann erst mit dem Problem zu befassen, sondern auch schwieriger, da der mentale Fokus beeinträchtigt ist.

Wer ist davon betroffen?

Von finanziellen Sorgen geplagte Menschen lassen sich in jeder Lebenslage wiederfinden. Auch der häufige Gedanke, dass erst bei Verlust des Arbeitsplatzes von einer schwierigen finanziellen Situation ausgegangen wird, ist nicht berechtigt. Denn schließlich sind etwa 33 % aller in Armut lebenden Menschen in Deutschland erwerbstätig. 

Das Ausmaß des Problems wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass im Jahre 2020 etwa 6,25 Millionen Deutsche, also etwa jeder 8. Mensch in Deutschland, überschuldet war. Verstärkt treten finanzielle Probleme jedoch im Rentenalter und darüber hinaus auf. Die stets niedrigen Zinsen, gepaart mit meist unzureichender betrieblicher Altersvorsorge, stellt immer mehr Menschen in Deutschland vor das Problem ihren Lebensabend nicht oder nur unzureichend finanzieren zu können. 

Das alles, obwohl sich oft durch zusätzliche private Altersvorsorge mit geringen monatlichen Beträgen die Rentenlücke schließen lässt. Es ist schwierig Probleme, die eventuell noch nicht aufgetreten sind zu erkennen und vorbeugend anzugehen, aber es ist notwendig.

Was passiert mit der Effizienz am Arbeitsplatz, wenn Mitarbeiter finanzielle Sorgen haben

Es ist nicht nur denkbar, sondern auch wissenschaftlich belegt, dass Geldsorgen unsere geistige Leistungsfähigkeit blockieren. Hier kann es je nach Schwere des Falls von kleineren Produktivitätsverlusten bis hin zu Totalausfällen und Absenz am Arbeitsplatz kommen. Verständlich, wenn einer der Mitarbeiter:innen beispielsweise um seine/ihre Existenz und das Wohl der Familie besorgt ist. 

Wenn man bedenkt, dass wir in Deutschland durchschnittlich rund ein Drittel unserer Lebenszeit am Arbeitsplatz verbringen, ist es nicht realistisch zu erwarten, dass diese Sorgen vergessen werden, nur weil man die Türschwelle zum Arbeitsplatz überschritten hat (besonders wenn es im Homeoffice der lediglich 5 Meter entfernte Schreibtisch ist). 

Durchschnittlich kann man von einem Effizienzverlust bzw. Zeitverlust im Arbeitsalltag von etwa 13 – 18 % ausgehen (2nd Annual Salary Finance Report, 2020). Die fehlende Arbeitszeit wird unter anderem für Recherchen zur Lösung der privaten Altersvorsorge genutzt. Prinzipiell ist dies auch normal, führt aber zu massiven Effizienzverlusten bei dem Arbeitgeber, wenn es aus dem Ruder läuft. Hinzu kommt der Austausch mit den Kollegen über Probleme und Sorgen, welcher wiederum einen weiteren Effizienzverlust bedeutet. 

Bei einem kurzen Blick auf die Fakten lässt sich schnell erkennen, dass bei dem Thema finanzielle Sorgen eine deutliche Kommunikationslücke zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber besteht. 

Ganze 48 % der Arbeitnehmer:innen fühlen sich nicht wohl dabei, in einem persönlichen Gespräch über ihre Finanzen zu sprechen (Hastee Workplace Wellbeing Study 2020). Trotz der erhöhten Nachfrage nach Unterstützung in Sachen privater Vermögensaufbau und einem tendenziell positiven Einfluss von Financial-Wellbeing-Benefits, kommt es häufig nicht zu einer Lösung. Schuld daran ist unzureichende Kommunikation.

Finanzbildung - der Weg zum Financial Wellbeing at work

Oft sind es nur einige wenige Kenntnisse, die erforderlich sind, um finanzielle Sorgen aus der Welt zu schaffen oder die Entstehung jener zu verhindern. 

Dadurch, dass Finanzthemen oft nicht leicht zu durchleuchten sind (speziell, wenn man selbst wenig Bezug zu der Finanzbranche hat) fühlt man sich schnell machtlos oder überwältigt. Grundlegend ist daher eine solide Basis finanziellen Wissens. Dieses wird durch den einfachen Zugang zu strukturiertem Finanzwissen geschaffen und kann maßgeblich zum Financial Wellbeing verhelfen.

Helfen Sie Ihren Mitarbeitern sich selbst zu helfen

Mit Ginmons Bildungs – oder Förderungsangebot ebnen Sie sich und Ihren Mitarbeitern den Weg zu einem effizienten Arbeitsplatz, frei von finanziellen Sorgen.

 

Welcher Anlegertyp sind Sie? Finden Sie es noch heute heraus.

Das dauert nur rund 2 Minuten und ist komplett kostenlos.