Was sind ETFs?

Ein Exchange Traded Fund (ETF) ist ein Wertpapier, das eine ganze Reihe an anderen Wertpapieren – wie einzelne Aktien oder Anleihen – umfasst, um einen zugrunde liegenden Index nachzubilden. ETFs ähneln in vielerlei Hinsicht klassischen Investmentfonds, sind jedoch an Börsen notiert, jederzeit handelbar und wesentlich günstiger als die klassische Alternative. Dadurch erfreuen sich ETFs insbesondere durch FinTechs und Robo Advisor, wie etwa Ginmon, in den letzten Jahren einer immer größer werdenden Beliebtheit.

Was ist ein Index?

Ein Index dient dazu, die Wertentwicklung von einer Gruppe von Vermögensgegenständen, wie zum Beispiel Aktien, mithilfe eines standardisierten Verfahrens nachzuverfolgen. Typischerweise repräsentiert ein Index ein bestimmtes Marktsegment. Es gibt aber auch Indizes, die gesamte Märkte nachbilden. So versucht zum Beispiel der Wilshire 5000, den gesamten US-amerikanischen Aktienmarkt abzubilden, während der S&P 500 sich mit den 500 größten US-Unternehmen begnügt.

Ein Index funktioniert dabei wie ein Aktienkorb und enthält jene Wertpapiere, die die Entwicklung eines bestimmten Marktes beeinflussen. Indizes können auch die Wertentwicklung von Fremdwährungen, Anleihen oder Rohstoffe abbilden.

Weil Indizes Anlegern einen guten Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung von Märkten verschaffen, werden diese auch als Börsenbarometer bezeichnet. Anlegern dienen Indizes als wichtige Benchmark, um die Performance von Anlageprodukten wie z.B Investmentfonds beurteilen zu können.

Was ist der Unterschied zwischen dem DAX und dem TecDAX?

Der DAX enthält die nach Marktkapitalisierung 30 größten deutschen Unternehmen und wird häufig herangezogen, um die Entwicklung der gesamtdeutschen Wirtschaft zu verfolgen.

Interessiert man sich hingegen besonders für die Entwicklung der deutschen Technologiebranche, bietet sich dafür besonders der TecDAX an, welcher die 30 größten Technologiekonzerne Deutschlands beinhaltet. Da einige der DAX-Konzerne in der Technologiebranche beheimatet sind, finden sich diese auch im TecDAX wieder. So sind zum Beispiel die Deutsche Telekom wie auch SAP sowohl im DAX wie auch im TecDax enthalten.

Dies zeigt: Ein Index bildet immer ein ganz bestimmtes Marktsegment ab. Die enthaltenen Werte können dabei in mehreren Indizes auftauchen. Dies hängt immer davon ab, welches Marktsegment der Index abbilden möchte.

Einfach diversifizieren mit Indexfonds

Wer am Kapitalmarkt investiert, der tut dies häufig mit dem Ziel, von einer wachsenden Weltwirtschaft zu profitieren und an den Gewinnen der Unternehmen zu partizipieren. Um dies zu erreichen, müsste ein individueller Anleger jedoch Tausende von Aktien erwerben, um die gesamte Weltwirtschaft abzudecken. Dies wäre mit einem enormen Aufwand und hohen Kosten verbunden.

Doch gibt es eine simple Lösung: Indexfonds. Ein Indexfonds ist ein Investmentfonds, dessen Portfolio so konzipiert ist, dass er seinen jeweiligen Referenzindex möglichst genau nachbildet. Das bedeutet, dass der Fondsanbieter genau die Aktien bzw. Wertpapiere erwirbt, die in dem entsprechenden Index enthalten sind. Beim DAX wären dies also die 30 DAX-Unternehmen.

Weil ein Index häufig repräsentativ für einen ganzen Markt steht, können Anleger mithilfe eines Indexfonds mit nur einem Wertpapier in den gesamten Markt investieren, ohne jedes Wertpapier einzeln zu erwerben. Frei nach dem Motto: Warum die Nadel im Heuhaufen suchen, wenn man auch den ganzen Heuhaufen kaufen kann.

Indexfonds nehmen Anlegern also viel Arbeit ab und bieten so ein breites Anlagespektrum bei geringen laufenden Kosten.

 

Was unterscheidet passive von aktiven Fonds?

Passive Anlagestrategie

Indexfonds verfolgen eine passive Anlagestrategie. Das heißt, dass sie den zugrunde liegenden Index möglichst genau abbilden und sich dabei an der Zusammensetzung des Index’ orientieren. Welche Titel für den Fonds ausgewählt werden, ist also schon ziemlich genau durch den Index vorgegeben. Diese Strategie ist mit vergleichsweise geringem Aufwand und Kosten verbunden, da nicht jeder Titel einzeln analysiert werden muss. Dies spart Aufwand und Kosten, weshalb die Managementgebühren von Indexfonds häufig vergleichsweise niedrig sind.

Aktive Anlagestrategie

Aktiv verwaltete Investmentfonds bieten Anlegern ebenfalls die Möglichkeit, in ein breites Portfolio zu investieren. Aktives Management bedeutet, dass Fondsmanager die einzelnen Titel mit dem Ziel aussuchen, den Markt zu schlagen. Aktive Fondsmanager sind dabei stets auf der Suche nach den “besten” Einzeltiteln, die die höchste Performance erzielen. Aktive Manager entscheiden dabei weitgehend unabhängig von Indizes.

Bieten aktive oder passive Anlagenstrategien den größeren Nutzen?

Die Zusammenstellung des Portfolios bei aktiven Fonds ist deswegen in der Regel mit viel Aufwand und hohen Kosten verbunden, die zumeist an die Kunden – also den Endanleger – in Form von höheren Verwaltungsgebühren weitergeben werden.

Aktiver versus Passiver Indexfonds

Was sind ETFs?

Exchange Traded Funds (kurz ETFs) oder auf Deutsch börsengehandelte Indexfonds, sind eine besondere Art von Indexfonds und können als Weiterentwicklung dieser verstanden werden. Genau wie herkömmliche Indexfonds replizieren sie einen bestimmten Index und verfolgen eine passive Investmentstrategie.

Neben der günstigen Kostenstruktur haben ETFs einen weiteren entscheidenden Vorteil: Sie können wie andere Wertpapiere auch frei an der Börse gehandelt werden. Normale Indexfonds sowie aktiv gemanagte Fonds können meistens lediglich einmal täglich verkauft und gekauft werden.

Durch die Handelbarkeit bleiben Anleger mit ETFs immer flexibel und können bei Bedarf schnell Liquidität erhalten.

DAX
Beispiel: Vom Index zum ETF

Der Fondsanbieter erwirbt alle 30 DAX Einzeltitel und bündelt diese in einem DAX-ETF. Anleger haben die Möglichkeit, diesen zu erwerben und so mit einem einzigen Investment direkt in den gesamtdeutschen Markt zu investieren. Weil der Fondsanbieter bei der Portfolioselektion  ausschließlich den Index repliziert und alle Indextitel im ETF enthalten sind, handelt es sich um passives Management.

Was bilden ETFs genau ab?

Durch ETFs können sowohl ganze Indizes, wie zum Beispiel der deutsche DAX oder der US-amerikanische Dow Jones, als auch einzelne Märkte repliziert werden. ETFs sind passiv verwaltete Fonds, was bedeutet, dass sich die Zusammensetzung der Fonds nur ändert, wenn sich der zugrundeliegende Index ebenfalls ändert.

Erwirbt ein Anleger beispielsweise einen ETF auf den deutschen Leitindex DAX, so partizipiert dieser direkt an den Kursschwankungen des Index. Sinkt der Kurs vom DAX um 0,5 %, dann sinkt der Kurs des ETFs ebenfalls um 0,5 %. Steigt der Wert vom DAX um 2 %, so auch der Wert des ETFs.

Grundsätzlich kann man zwischen verschiedenen Arten von ETFs unterscheiden. Neben dem klassischen Aktien-ETF existiert eine Vielzahl weiterer Produkt-Kategorien, wie etwa Anleihen-ETFs (von Unternehmen, Staaten oder Kommunen), Branchen-ETFs (z.B. Technologie, Finanzen oder Einzelhandel), Rohstoff-ETFs (wie etwa Rohöl oder Gold), Währungs-ETFs oder gar inverse ETFs (Gewinne durch fallende Kurse).

 

Die Entwicklung von ETFs

Seit ihrer Einführung 1993 erfreuen sich ETFs immer größerer Beliebtheit. Waren es 2003 weltweit nur rund 100 ETFs mit einem Volumen von ca. 200 Milliarden US-Dollar, gibt es heutzutage über 6000 verschiedene ETFs, die insgesamt über 5 Billionen US-Dollar verwalten. Ein Ende dieses Wachstums ist derzeit noch nicht in Sicht.

Ganz im Gegenteil: Ab 2019 hielten in den USA passive Aktienfonds erstmals mehr Vermögen als aktive Aktienfonds. Passive Investmentfonds machen mittlerweile fast ein Drittel des weltweit verwalteten Vermögens aus, Tendenz weiter steigend.

 

Entwicklung des verwalteten Vermögens in Relation zur Anzahl der ETFs

 

Marktanteile des global verwalteten Vermögens

Aktive Investmentfonds verlieren hingegen immer weiter an Boden. Allein seit 2007 haben Anleger 2,8 Billionen Dollar aus aktiven Fonds abgezogen, während ETFs und andere passive Indexfonds 3 Billionen US-Dollar an Zuflüssen verzeichnen konnten.

 

Jährliche Investorenströme in Milliarden $

 

Kumulierte Investorenströme in Billionen Dollar

 

Sind aktiv verwaltete Investmentfonds wirklich besser als ETFs?

Im Vergleich zu ETFs werden herkömmliche Investmentfonds aktiv verwaltet. Auf lange Sicht gelingt dies jedoch nachweislich in 97 % der Fälle nicht. Die Zusammensetzung der Gruppe der Fondsmanager, denen es gelingt den Markt zu schlagen, wechselt dazu in ihrer Zusammensetzung.

Das bedeutet, ein Fondsmanager, der in einem Zeitraum eine überdurchschnittliche Rendite erwirtschaftet hat, wird nicht unbedingt wieder eine überdurchschnittliche Rendite in der nächsten Periode erzielen. Tatsächlich gibt es Untersuchungen, die zeigen, dass die Gewinner einer Periode oft zu den Verlierern der Nächsten gehören.

Aktiv verwaltete Fonds erzielen langfristig fast nie eine höhere Rendite als der Markt selbst. Private Anleger schneiden meist noch deutlich schlechter ab. Der Markt bändelt sämtliche zur Verfügung stehenden Informationen, während Fondsmanager und private Anleger versuchen einzelne Trends zu prognostizieren.

Doch wie soll man analytisch Marktentwicklungen vorhersagen, wenn man nicht alle Informationen miteinbezieht? Die Verwendung von ETFs ermöglicht nicht nur eine optimale Diversifikation, sondern auch die Abbildung aller verfügbaren Informationen eines Marktes bzw. Index. Daher sind ETFs langfristig renditestärker als einzelne Aktien oder aktiv verwaltete Fonds.

Ein entscheidender Grund, warum ETFs von traditionellen Kreditinstituten nicht oder nur kaum angeboten werden, ist: Es lassen sich schlichtweg keine hohen Verwaltungsgebühren und Provisionen verlangen, womit traditionelle Banken allerdings ihr Geld verdienen! Da keine Fondsmanager bezahlt werden müssen, sind ETFs oft deutlich kostengünstiger als aktiv verwaltete Fonds. Mehr zum Vergleich von aktiv verwalteten Fonds und ETFs erfahren Sie hier.

 

Worin besteht der Unterschied zwischen physischer und synthetischer Replikation bei ETFs?

Um den zugrundeliegenden Index abzubilden, stehen dem ETF-Anbieter grundsätzlich zwei Methoden zur Verfügung. Diese Abbildung wird im Fachjargon auch Replikation genannt.

1. Physische Replikation: Durch physische Replikation erwirbt der ETF exakt die Wertpapiere des jeweiligen Index mit der entsprechenden Gewichtung.

2. Synthetische Replikation: Durch synthetische Replikation wird der Kursverlauf des Index ebenfalls abgebildet, allerdings durch Finanzinstrumente, die im Index selbst gar nicht existieren. Die Indexnachbildung erfolgt dabei über ein Tauschgeschäft (“Total-Return-Swap”). Durch einen Vertrag mit einem Kreditinstitut verpflichtet dieses sich, im Tausch gegen eine Gebühr die Differenz der Indexrendite auszuzahlen bzw. bei Kursrückgang zu entnehmen.

Aber welche Art der Replikation ist besser? Ein großer Vorteil der physischen Replikation ist die Minimierung des Kontrahenten-Risikos. Anleger müssen nicht befürchten, dass ein synthetischer ETF z.B. durch Konkurs des Swap-Partners seinen Wert verliert. Dies ist ein entscheidender Grund warum bei Ginmon ausschließlich physische ETFs in die Portfolio-Strategie integriert werden. Damit garantieren wir das beste Risiko-Rendite-Verhältnis für unsere Kunden.

 

ETF-Mythen

Obwohl sich Etfs immer größerer Beliebtheit erfreuen, halten sich einige Mythen hartnäckig. So wird zum Beispiel behauptet, dass sie ein Risiko am Kapitalmarkt seien, die Markteffizienz gefährden oder nicht krisenerprobt seien. Um etwas Licht ins Dunkle zu bringen, haben wir diese Mythen gesammelt und auf den Prüfstand gestellt. Wenn auch Sie mehr darüber erfahren wollen, dann klicken Sie hier!

 

Doch warum entscheiden sich immer mehr Investoren, ihr Kapital in passive Geldanlagen wie ETFs zu investieren?

Kosten

Der Kostenunterschied zwischen aktiven und passiven Fonds ist sehr groß. 2018 waren die durchschnittlichen Kosten aktiver Fonds mit 0,67 % fast dreimal so hoch wie die passiver Fonds (0,18 %). Dies ist damit zu erklären, dass es bei einer passiven Anlagestrategie weniger Eingriffe seitens des Fondsmanagement bedarf. Da passive Fonds selbst keine Titelselektion betreiben, fallen auch keine Kosten für etwaigen Research an. Dieser Kostenvorteil wird an die Anleger weitergeben.

 

Fondskosten (2018)

Performance

Aktive Fonds versuchen häufig, ihre hohen Managementkosten damit zu rechtfertigen, dass sie den Markt schlagen und Überrenditen gegenüber einem passiven Fonds erzielen.

Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass dies nur wenige Manager schaffen. 80 % aller aktiv verwalteten Fonds in den USA und 77 % in Europa scheitern daran, ihren Vergleichsindex zu überbieten. Weil passiven Fonds wie ETFs günstiger sind und zugleich marktgerechte Rendite erzielen, ist es verständlich, dass Anleger weltweit aktiven Investmentfonds zunehmend den Rücken kehren.

 

Performance aktiver Fonds gegenüber der Benchmark

Die Vorteile von ETFs zusammengefasst

Vorteil #1: Hohe Diversifikation

Da durch einen ETF problemlos in hunderte oder gar tausende Unternehmen investiert werden kann, können Anleger das Risiko ihrer Anlage bereits mit nur einem Wertpapier breit streuen. Anleger entkoppeln sich so von der Entwicklung einzelner Unternehmen und partizipieren auf einfache Art und Weise am globalen Wirtschaftswachstum.

Diversifikation ist dabei nach wie vor die wichtigste wissenschaftlich erwiesene Methode zur Risikoreduzierung, ohne die durchschnittlich erwartete Rendite zu mindern. Da sich mithilfe von ETFs sowohl gesamte Indizes als auch einzelne Märkte replizieren lassen, ist es möglich eine breite Risikostreuung durch den Erwerb verschiedener ETFs in das jeweilige Anlegerportfolio zu implementieren. Das wissenschaftliche Konzept von Ginmon basiert dabei auf dem Ansatz des nobelpreisgekrönten Fama-French-Dreifaktorenmodell von Prof. Eugene Fama und den Ansätzen von Prof. Harry Markowitz.

Vorteil #2: Transparenz

Anders als beim vierteljährlichen Report der Fondsgesellschaft wissen ETF-Anleger jederzeit, wie ihr Geld investiert ist, da ETF-Emittenten tagesaktuelle Zusammensetzungen veröffentlichen. Handelsdaten, wie Preise, Volumen und Geld-Brief-Spannen sind jederzeit am Markt, bzw. der Börse ablesbar und müssen nicht erst beim Anbieter erfragt werden. Da der Index, der vom ETF repliziert wird, von Vornherein bekannt ist, weiß ein Anleger zudem genau, auf was er sich mit seiner Invetition einlässt und in welche Wertpapiere der Fonds investiert.

Vorteil #3: Jederzeitige Liquidität

Durch den täglichen Börsenhandel können ETFs jederzeit ge- und verkauft werden. Sogenannte Market Maker sorgen darüber hinaus für das konstante Stellen von An- und Verkaufspreisen. ETFs haben keinen Fälligkeitstermin, laufen daher endlos und können vom Anleger nach Belieben gehalten oder abgestoßen werden.

Vorteil #4: Rendite- und Kosteneffizienz

Der großen Mehrheit aktiver Fondsmanager gelingt es trotz deutlich höherem Aufwand und höherer Gebühren nicht, den Markt langfristig zu schlagen. Eine transparente und niedrige Kostenstruktur und die Gewissheit, immer an der Marktrendite zu partizipieren, wirkt sich daher doppelt auf die Effizienz der Geldanlage aus und ist einer der Hauptvorteile von ETFs.

Wie geht es weiter am europäischen ETF-Markt?

In den letzten 10 Jahren hat der europäische ETF-Markt sowohl in Bezug auf das verwaltete Vermögen als auch auf das Produktangebot ein starkes Wachstum erfahren. Die Anzahl der Produkte ist deutlich gestiegen, und ETFs sind heute ein weithin anerkanntes Produkt, das wegen der zahlreichen Vorteile, die es den Anlegern bietet, geschätzt wird: Einfachheit, Flexibilität, Kosteneffizienz und Transparenz.

Betrachtet man jedoch die Anzahl und Diversität der Produktanbieter am Markt, dann wird schnell klar, dass der ETF-Markt sehr konzentriert ist. So machen beispielsweise die vier größten Anbieter mehr als drei Viertel der verfügbaren ETFs aus. Neben den US-Anbietern Blackrock (iShares), State Street (SPDR) und Vanguard ist die Deutsche Bank (Xtrackers) der größte europäische Akteur.

Auch in Zukunft ist nicht von einer Abflachung des Marktwachstums auszugehen. So werden Smart Beta- und SRI-Produkte neue Bausteine in den Depots von sowohl institutionellen, als auch privaten Kunden. Auch externe Faktoren wie die MiFID-2-Verordnung der EU treiben die Entwicklung des ETF-Marktes voran.

 

Was ist MiFID II?

Nach der Finanzkrise wurden ein verbesserter Kundenschutz und mehr Transparenz in der Finanzberatung zu wichtigen politischen Zielen in Europa. Die Einführung der zweiten Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II), die im Januar 2018 in Kraft trat, war in dieser Hinsicht ein wichtiger Meilenstein.

Eines der Hauptziele der MiFID II ist die Förderung der unabhängigen Anlageberatung. Ein Unternehmen gilt als unabhängiger Anbieter von Finanzberatung, wenn seine Beratung auf einer breiten Palette verschiedener Arten von Finanzprodukten einer großen Zahl von Emittenten oder Anbietern beruht. Dahinter steht der Gedanke, den Kunden eine ausreichend vielfältige Produktpalette anzubieten, um sicherzustellen, dass die Anlageziele angemessen erreicht werden können.

Unabhängigen Finanzberatern ist es untersagt, im Zusammenhang mit der Erbringung ihrer Dienstleistungen Zahlungen oder Vorteile von Dritten (oder in ihrem Namen handelnden Unternehmen) anzunehmen oder einzubehalten.

Auf dieser Grundlage können Kunden nun entscheiden, welche Art der Beratung, die sie erhalten möchten. Wenn ein Kunde wählt einen Finanzberater, der nicht unabhängig ist und der Produkte anbietet, die enge Verbindungen zu einem Finanzunternehmen, diese Verbindungen werden müssen in einem frühen Stadium offengelegt werden.

How-to: Welche Fragen stellen wir uns bei Ginmon bei der Auswahl unserer ETFs?

Bei der Auswahl unserer Anlagebausteine bei Ginmon stellen wir uns eine Vielzahl von verschiedenen Fragen, um schlussendlich die für uns optimalen ETFs auszuwählen. Solche Fragen sind zum Beispiel: Wie ist die Qualität der Wertpapiere, aus denen der Substitutionskorb oder die Sicherheit besteht? Weiterführend: Was sind die Richtlinien bei der Auswahl der Vermögenswerte für den Substitutionskorb oder die Sicherheit? Außerdem ist das Kontrahentenrisiko relevant für uns: Lässt sich dieses quantifizieren? Gibt es außerdem eine Wertpapierleihe? Hier schließt sich unmittelbar die Frage an: Wer ist die Gegenpartei hinter der Wertpapierleihe oder dem Swap?

Wie Sie sehen, kann die Auswahl der optimalen ETFs durchaus komplex sein. Wie wir mittels intelligenter Technologie diesen Prozess erleichtern und so effizient wie möglich gestalten, erfahren Sie hier: Zu unseren ETF-Selektionskriterien.

 

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Die digitale Geldanlage basiert auf der eigens entwickelten Technologie apeiron®, führender Kapitalmarkt-Forschung und ist in verschiedenen Rendite-Vergleichen mehrfach ausgezeichnet.

Ziel von Ginmon ist es, jedem eine kostengünstige, renditestarke und transparente Geldanlage zu bieten.

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