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Ginmon World Economy Index - Marktkommentar Oktober 2021

Der Ginmon World Economy Index (Ginmon WEI) ist ein breit diversifizierter Index, der 8.548 Einzelwerte aus 38 Ländern abbildet. Seine einzigartige Methodologie ermöglicht es, die realwirtschaftlichen Zustände der Weltwirtschaft deutlich besser abzubilden als herkömmliche Standard-Indizes wie der MSCI World oder der MSCI All Country World Index (ACWI). In diesem Marktkommentar vergleichen wir die Entwicklung des Ginmon WEI mit der Entwicklung des MSCI ACWI für den Oktober 2021.
Ginmon World Economy Index - Marktkommentar Oktober 2021

MSCI ACWI überholt erneut

Der Oktober 2021 war sowohl für den Ginmon WEI als auch den MSCI ACWI ein guter Monat. Nach einer Seitwärtsphase zu Beginn, konnten beide Indizes Mitte des Monats Kurssprünge verzeichnen. Zum Ende hin gelang es dem MSCI ACWI sich mit einer Performance von 4,67 % abzusetzen, während der Ginmon WEI im Monat Oktober auf ein Plus von 2,90 % gekommen ist.

Quelle: Ginmon, Stand: 08.11.2021

Den im vorherigen Monat aufgebauten leichten Vorsprung konnte der Ginmon WEI nicht halten, mit Ende Oktober 2021 ist der MSCI ACWI wieder an die Spitze gerückt. Ende des Monats liegt der MSCI ACWI auf Jahressicht bei einem Zuwachs von 24,17 %, der Ginmon WEI kommt im gleichen Zeitraum auf 22,10 %. Damit liegt zwischen den Indizes eine Differenz von 2,07 %. Es bleibt spannend, ob der MSCI ACWI seinen Vorsprung bis Ende des Jahres halten kann.

Quelle: Ginmon, Stand: 08.11.2021

Wie lassen sich diese Entwicklungen erklären?

Für die meisten Anlageklassen verlief der Monat Oktober ausgesprochen positiv. Größter Gewinner des Monats waren US-amerikanische Aktien mit einem Zuwachs von 5,97 %. Zu Beginn des neuen Quartals haben einige amerikanische Unternehmen während der sogenannten “Earnings Season” vielfach die Erwartungen von Analysten übertroffen und damit den Aktienmarkt zu einem neuen Rekordhoch beflügelt. Die Kursgewinne in Europa (4,61 %) fielen etwas geringer aus, das Wirtschaftswachstum leidet weiterhin unter gestörten Lieferketten, was am deutlichsten an der durch die Halbleiterknappheit belasteten deutschen Autoindustrie zu sehen ist. Auf ein durchweg positives Ergebnis kommen ebenfalls kleine Unternehmen (3,96 %), Ozeanien (4,87 %) und Immobilien (5,66 %). Schwellenländer haben sowohl mit neuen Corona-Wellen, als auch mit enorm gestiegenen Energiepreisen zu kämpfen, daher konnten Schwellenländer als Anlageklasse im Oktober um lediglich 0,70 % zulegen. Rohstoffe profitieren von den enormen Preissprüngen, auch im Oktober wuchsen sie um 4,22 %. Japan stellt mit einer Entwicklung von -2,90 % die einzige Anlageklasse dar, welche den Oktober negativ abgeschlossen hat. Hier trübt die andauernde Unsicherheit um das Ergebnis der anstehenden Parlamentswahl das Stimmungsbild.

Der Oktober 2021 war für die allermeisten Anlageklassen sehr positiv. Mit enormen Zuwächsen konnten die meisten Regionen ihre starke Entwicklung des bisherigen Jahres fortsetzen. Der MSCI ACWI profitiert besonders vom starken Ergebnis des amerikanischen Kapitalmarkts, hier ist er verhältnismäßig stark investiert. Im Gegensatz dazu versucht der Ginmon WEI breit zu streuen und nimmt zusätzlich Rohstoffe, Immobilien und kleine Unternehmen in das Anlageuniversum auf. Zwar entwickelten sich diese allesamt zufriedenstellend, nur im Schnitt eben nicht so gut wie der US-Aktienmarkt.

Quelle: Ginmon, Stand: 08.11.2021

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