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Ginmon World Economy Index - Marktkommentar Juli 2021

Der Ginmon World Economy Index (Ginmon WEI) ist ein breit diversifizierter Index, der 8.548 Einzelwerte aus 38 Ländern abbildet. Seine einzigartige Methodologie ermöglicht es, die realwirtschaftlichen Zustände der Weltwirtschaft deutlich besser abzubilden als herkömmliche Standard-Indizes wie der MSCI World oder der MSCI All Country World Index (ACWI). In diesem Marktkommentar vergleichen wir die Entwicklung des Ginmon WEI mit der Entwicklung des MSCI ACWI für den Juli 2021.
Ginmon World Economy Index - Marktkommentar Juli 2021

Monat mit Schwankungen

Der Juli 2021 war sowohl für den Ginmon WEI als auch den MSCI ACWI durch Schwankungen geprägt. Besonders der Ginmon WEI hatte in der Mitte des Monats mit einem leichten Einbruch zu kämpfen und schloss den Monat mit -0,11 % ab. Der MSCI ACWI beendete den Monat mit einem leichten Plus von 0,84 %.

Graph Juli 2021
Quelle: Ginmon, Stand: 03.08.2021

Der vergleichsweise schwache Monat Juli hat auch auf Jahressicht für Veränderung gesorgt. Trotz des nur geringen Anstiegs des MSCI ACWI kann er, bedingt durch das leichte Minus beim Ginmon WEI, die Führung übernehmen. Der Ginmon WEI hatte zuvor seit Jahresanfang vorne gelegen. Seit Jahresbeginn konnte dieser bis Ende Juli 17,05 % zulegen, der MSCI ACWI 17,43 %. Zwischen den beiden Indizes liegt eine minimale Distanz von 0,38 %, schon im August könnte das Bild also wieder anders aussehen.

Quelle: Ginmon, Stand: 03.08.2021

Wie lassen sich diese Entwicklungen erklären?

Der Juli 2021 war besonders für Schwellenländer-Aktien schwierig. Mit einem Verlust 5,45 % war diese Anlageklasse der eindeutige Verlierer des Monats. Der Grund für diese Entwicklung war die Ankündigung des chinesischen Staates, den eigenen Kapitalmarkt strikter regulieren und überwachen zu wollen. In der Folge verloren chinesische Aktien enorm an Wert, die Schockwelle hat die gesamte Anlageklasse der Schwellenländer ins Minus gezogen. Der Ginmon WEI ist deutlich stärker in Schwellenländer investiert als der MSCI ACWI, wodurch sich die vergleichsweise schwache Performance des Monats erklären lässt. Weitere Verluste konnten jedoch dadurch abgefedert werden, dass der Ginmon WEI – anders als der MSCI – auch in die stärksten Anlageklassen des Monats Juli 2021 investiert ist: Rohstoffe (3,92 %) und Immobilien (3,38 %). Der MSCI ACWI konnte daran nicht partizipieren.

Auch diesen Monat entwickelten sich US-Aktien mit einem Plus von 2,48 % gut. Europäische Werte konnten, trotz andauernder Sorgen um die Delta-Variante des Corona-Virus, 2,07 % zulegen. Kleine Unternemen (-0,63 %), welche nicht im MSCI ACWI enthalten sind, Japan (-0,20 %) und Ozeanien (-1,01 %) schlossen alle leicht negativ ab. Der Juli 2021 hat erneut gezeigt, wie wichtig es ist, verschiedene Anlageklassen bei der Geldanlage zu berücksichtigen. Wer alles nur auf eine Karte setzt, der hätte im Juli entweder großen Erfolg (Rohstoffe, Immobilien) oder großes Pech (Schwellenländer) haben können.

Quelle: Ginmon, Stand: 03.08.2021

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