StartseiteGinmon World Economy Index – Marktkommentar Januar 2022

Ginmon World Economy Index Marktkommentar Januar 2022

Der Ginmon World Economy Index (Ginmon WEI) ist ein breit diversifizierter Index, der 8.548 Einzelwerte aus 38 Ländern abbildet. Seine einzigartige Methodologie ermöglicht es, die realwirtschaftlichen Zustände der Weltwirtschaft deutlich besser abzubilden als herkömmliche Standard-Indizes wie der MSCI World oder der MSCI All Country World Index (ACWI). In diesem Marktkommentar vergleichen wir die Entwicklung des Ginmon WEI mit der Entwicklung des MSCI ACWI für den Januar 2022.
Ginmon World Economy Index Marktkommentar Januar 2022

Ein turbulenter Start in das neue Jahr

Sowohl der Ginmon WEI als auch der MSCI ACWI konnten sich im Januar dem allgemeinen negativen Markttrend nicht entziehen. Das bestimmende Thema an den Börsen war im Januar die sich abzeichnende Zinswende, welche weltweit Indizes in den Keller schickte. So war es z.B. für den S&P 500 der schlechteste Jahresstart überhaupt. Auffällig ist, dass der Ginmon WEI im gesamten Monat deutlich geringere Verluste verzeichnen musste als der MSCI ACWI. Unter dem Strich büßte der MSCI ACWI satte 5,37 % ein, während der Ginmon WEI einen Rückgang von 2,48 % verzeichnete. Damit weist der Ginmon WEI zum zweiten Mal in Folge eine bessere Monatsperformance als der MSCI ACWI auf.

Quelle: Ginmon, Stand: 09.02.2022

Wie lassen sich diese Entwicklungen im Januar erklären?

Das stärkere Abschneiden des Ginmon WEI lässt sich vorrangig anhand der unterschiedlichen Ländergewichtungen der beiden Indizes erklären. Da die Allokation des Ginmon WEI auf Basis des BIP-Anteils der jeweiligen Region an der gesamten Weltwirtschaft erfolgt, ist das Gewicht von US-Titeln deutlich niedriger und das Gewicht von europäischen und chinesischen Werten größer als im MSCI ACWI. Besonders betroffen von der Kurskorrektur im Januar waren nämlich Technologiewerte. Da der amerikanische Aktienmarkt stark von diesen abhängt, hat es diesen auch besonders hart getroffen. Der chinesische Aktienmarkt zeigte sich davon relativ unbeeindruckt und ging sogar mit einem Plus aus dem Monat. So sind es auch die Schwellenländer-Aktien, die als einzige ein leichtes Plus im Januar verzeichnen konnten. Ein weiterer Grund, der die unterschiedliche Entwicklung der beiden Indizes erklärt, ist der starke Anstieg der Rohstoffpreise. Während nämlich der MSCI ACWI nur Aktien berücksichtigt, enthält der Ginmon WEI auch Rohstoffe. Im Januar hat sich gezeigt, dass der deutlich breiter diversifizierte Ginmon WEI schwierige Marktphasen besser übersteht als der MSCI ACWI.

Quelle: Ginmon, Stand: 09.02.2022

Lassen Sie Ihr Geld nicht auf dem Bankkonto an Wert verlieren

Wir investieren für Sie in die beste Auswahl an ETFs, sodass Sie jährlich bis zu 6,7 % an Wertzuwachs auf dem Depot sehen.

Warum verlassen Sie uns bereits?

Maximilian Wagner, Vermögensberater