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Ginmon World Economy Index Marktkommentar Februar 2022

Der Ginmon World Economy Index (Ginmon WEI) ist ein breit diversifizierter Index, der 8.548 Einzelwerte aus 38 Ländern abbildet. Seine einzigartige Methodologie ermöglicht es, die realwirtschaftlichen Zustände der Weltwirtschaft deutlich besser abzubilden als herkömmliche Standard-Indizes wie der MSCI World oder der MSCI All Country World Index (ACWI). In diesem Marktkommentar vergleichen wir die Entwicklung des Ginmon WEI mit der Entwicklung des MSCI ACWI für den Februar 2022.
Ginmon World Economy Index Marktkommentar Februar 2022

Diversifikation macht sich bezahlt

Sowohl der Ginmon WEI als auch der MSCI ACWI haben im Februar unter den allgemeinen negativen Entwicklungen am Markt gelitten. Das dominante Thema war der am Ende des Monats entfachte Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, welches die globalen Märkte stark drückte. Auffällig ist, dass der Ginmon WEI im gesamten Monat deutlich geringere Verluste verzeichnen musste als der MSCI ACWI. Unter dem Strich büßte der MSCI ACWI satte 2,35 % ein, während der Ginmon WEI einen Rückgang von lediglich 0,85 % verzeichnete. Damit weist der Ginmon WEI zum dritten Mal in Folge eine bessere Monatsperformance als der MSCI ACWI auf. Die breite Diversifikation hat sich hier bezahlt gemacht.
Quelle: Ginmon, Stand: 08.03.2022
Auf Jahressicht kann der Ginmon WEI somit den Vorsprung gegenüber dem MSCI ACWI weiter deutlich ausbauen. Nach den ersten beiden Monaten des Jahres 2022 steht der MSCI ACWI bei einem Minus von insgesamt 7,59 %, während der Ginmon WEI im gleichen Zeitraum lediglich 3,31 % verloren hat. Damit beträgt die momentane Differenz zwischen den Indizes satte 4,29 Prozentpunkte.
Quelle: Ginmon, Stand: 08.03.2022

Wie lassen sich diese Entwicklungen im Februar erklären?

Das stärkere Abschneiden des Ginmon WEI lässt sich anhand der deutlich breiteren Aufstellung des Index erklären. Im Gegensatz zum MSCI ACWI beinhaltet der Ginmon WEI kleine Unternehmen (+1,80 %), Rohstoffe (+6,53 %) und Immobilien (-1,23 %), welche sich im aktuell schwierigen Umfeld recht gut geschlagen haben. Besonders die starke Entwicklung der globalen Rohstoffpreise konnte dem Ginmon WEI zu einer relativ stärkeren Entwicklung verhelfen. Umgekehrt besteht der MSCI ACWI zu großen Teilen aus US-Titeln (-1,68 %), europäischen Aktien (-3,24 %) sowie Schwellenländern (-3,65 %); alles Anlageklassen, welche im Februar an Wert verloren haben.

Die Auswirkungen des Konflikts in der Ukraine sind noch lange nicht abschätzbar, auch für den März sind starke Kursveränderungen zu erwarten. Die Prämisse hierfür lautet nach wie vor Diversifikation. Nur durch eine breite Aufstellung des Portfolios kann durch das aktuelle Marktumfeld navigiert werden. Der Ginmon WEI ist das beste Beispiel hierfür.

Quelle: Ginmon, Stand: 08.03.2022

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