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Ginmon World Economy Index - Marktkommentar August 2021

Der Ginmon World Economy Index (Ginmon WEI) ist ein breit diversifizierter Index, der 8.548 Einzelwerte aus 38 Ländern abbildet. Seine einzigartige Methodologie ermöglicht es, die realwirtschaftlichen Zustände der Weltwirtschaft deutlich besser abzubilden als herkömmliche Standard-Indizes wie der MSCI World oder der MSCI All Country World Index (ACWI). In diesem Marktkommentar vergleichen wir die Entwicklung des Ginmon WEI mit der Entwicklung des MSCI ACWI für den August 2021.
Ginmon World Economy Index - Marktkommentar August 2021

Ginmon WEI fällt etwas zurück

Der August 2021 war sowohl für den Ginmon WEI als auch den MSCI ACWI sehr positiv. Zur Mitte des Monats musste der Ginmon WEI mit einem leichten Einbruch kämpfen, konnte den Monat dennoch mit einem Zuwachs von 2,10 % abschließen. Der MSCI ACWI beendete den Monat mit einem deutlichen Plus von 3,01 %.

Quelle: Ginmon, Stand: 03.09.2021

Durch die bessere Entwicklung des MSCI ACWI konnte dieser seinen Vorsprung gegenüber dem Ginmon WEI weiter ausbauen. Der Ginmon WEI lag seit Jahresanfang vor dem MSCI ACWI, im Juli konnte dieser aber die Führung übernehmen. Nach den ersten acht Monaten dieses Jahres konnte der Ginmon WEI 19,50 % zulegen, der MSCI ACWI 20,96 %. Zwischen den beiden Indizes liegt damit eine Distanz von 1,46 %.

Quelle: Ginmon, Stand: 03.09.2021

Wie lassen sich diese Entwicklungen erklären?

Der August 2021 war für die meisten Anlageklassen sehr erfreulich. Erneut sind US-Aktien mit einem Zuwachs von 3,50 % die größten Gewinner des Monats. Dicht dahinter liegen kleine Unternehmen (2,83 %) sowie japanische Aktien (2,49 %). Immobilien (1,98 %), Schwellenländer (1,97 %) sowie Europa (1,93 %) liegen knapp unter einem Wachstum von 2 % in diesem Monat. Im Verhältnis dazu entwickelte sich Ozeanien mit 1,05 % weniger stark. Einziger Verlierer des Monats sind Rohstoffe mit einem leichten Minus von 0,20 %.

Der MSCI ACWI ist deutlicher stärker in US-Werte investiert als der Ginmon WEI. Zusätzlich enthält der MSCI ACWI keine Rohstoffe, was dessen Entwicklung somit nicht ausgebremst hat. Der leichte Einbruch des Ginmon WEI in der Mitte des Monats lässt sich auf einen Preisrutsch bei den enthaltenen Rohstoffen zurückführen. Andauernde Verzögerungen in den globalen Lieferketten sowie die Delta-Variante sorgen nach wie vor für Schwierigkeiten, weshalb die Preise von Rohstoffen seit mehreren Monaten deutlich volatiler als üblich sind.

Durch die breite Streuung des Ginmon WEI hatte die temporäre Korrektur bei Rohstoffen keine zu großen Auswirkungen auf die Entwicklung des Index. Zusätzlich konnte Ginmon WEI voll am Wachstum über alle Anlageklassen hinweg partizipieren, während sich der MSCI ACWI zu großen Teilen auf die Entwicklung von US-Aktien verlassen muss. Sollte dieser Wachstumsmotor ins Stocken geraten, wie man es bereits teils in den vergangenen Monaten beobachten konnte, könnten Anleger hier durch geringe Diversifikation Chancen verpassen.

Quelle: Ginmon, Stand: 03.09.2021

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