CFA-Studie prognostiziert Durchbruch der Robo Advisor – Ginmon startet größte Finanzierung in Deutschland

Frankfurt, 16.02.2017 – Die disruptive Entwicklung der Fintechs setzt sich fort. Insbesondere Robo Advisor nehmen eine führende Rolle ein. Dies legt eine Studie des CFA-Instituts nahe. 88 Prozent der befragten Experten sind der Auffassung, dass Robo Advice die persönliche Anlageberatung ersetzen wird. Ginmon verzeichnet ein monatliches Kundenwachstum von 30 Prozent und leitet nun die zweite Finanzierungsrunde ein.

FinTechs disruptieren die Finanzindustrie. Dies betrifft besonders den Bereich der Vermögensverwaltung. Eine im Frühjahr 2016 erhobene Studie des CFA Instituts fand heraus, dass 40 Prozent der befragten Finanzexperten davon ausgehen, dass Robo Advisor zukünftig den größten Einfluss auf die Finanzindustrie haben werden. Im Privatkundenbereich wird sogar davon ausgegangen, dass sieben von acht Privatkunden mittel- bis langfristig auf Robo Advice setzen werden. Der Bedarf an alternativen Formen der Geldanlage zeigt sich auch in einer Studie der FOM-Hochschule. 62 Prozent der als „Young Professionals“ bezeichneten Zielgruppe möchten keine klassische Bankberatung in Anspruch nehmen.

Lars Reiner, Gründer und Geschäftsführer des Frankfurter Robo Advisors Ginmon, bestätigt diese Entwicklung: „Die Nachfrage ist stark gestiegen. Wir verzeichnen eine monatliche Wachstumsrate von 30 Prozent“. Auch Stefan Glänzer, Partner des Londoner Risikokapitalgebers Passion Capital, freut sich über dieses Wachstum: „Wir waren überzeugt davon, dass Robo Advisor die Geldanlage in Deutschland stark verändern werden. Das Wachstum zeigt, dass wir richtig gelegen haben“.

In der im August 2016 erfolgreich abgeschlossenen ersten Finanzierungsrunde gehörte Passion Capital zu den größten Investoren. Die Londoner Kapitalgeber werden auch Ginmons zweite Finanzierungsrunde begleiten. Es ist die aktuell größte Finanzierungsrunde im Bereich Robo Advice in Deutschland.

Quelle CFA-Studie: https://www.cfainstitute.org/Survey/Fintech_survey.pdf

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